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© Peter Straub Immobilienmanagement

Aarburg

Die Gemeinde liegt am nördlichen Rand des Wiggertals am Ufer der Aare. Das Landschaftsbild wird geprägt durch einen schmalen, aber steil aufragenden Felssporn, der bis an das Flussufer reicht und das Tal abriegelt. Dabei handelt es sich um einen Ausläufer des 664 Meter hohen Säli, dem westlichsten Teil des Engelbergs. An der engsten Stelle steht die mittelalterliche Altstadt. Nördlich davon erstreckt sich eine rund anderthalb Kilometer lange Flussebene, die am entgegengesetzten Ende ebenfalls durch eine Engstelle eingegrenzt wird.

Die Wigger bildet die südliche Gemeindegrenze. Parallel dazu, etwa fünfhundert Meter weiter nördlich, fliesst der Aarburger Mühletych, ein zu Beginn des 16. Jahrhunderts angelegter künstlicher Seitenarm. Er diente einst zum Antreiben von Mühlrädern, später als Wasserkraftlieferant für die Industrie. Der Mühletych mündet bei der Altstadt in die Aare, allerdings entgegen ihrer Fliessrichtung. Da der Fluss an dieser Stelle einen Knick aufweist und der Abfluss durch die Fortsetzung des Säli-Felssporns behindert wird, entsteht dadurch ein grosser, langsam drehender Wirbel, Aarewaage oder «Woog» genannt. Treibgut kann tagelang in diesem Wirbel verbleiben; Flösse waren dadurch sehr einfach zu sammeln, weshalb Aarburg einst ein bedeutender Startpunkt für die Flösserei war.

In Aarburg gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 3100 Arbeitsplätze, davon 0,4 % in der Landwirtschaft, 31,9 % in der Industrie und 67,7 % im Dienstleistungsbereich.[17] Die Gemeinde wurde wegen ihrer günstigen Lage am Autobahnkreuz A1/A2 und dem nahen Eisenbahnknotenpunkt Olten von über 300 Firmen als Standort gewählt. Ihren Sitz in Aarburg haben unter anderem das Metall- und Küchenbau-Unternehmen Franke und der Unterwäsche-Hersteller Zimmerli.

 

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